Studien belegen: Weiterbildungen im DistancE-Learning zahlen sich aus

Heute starten wir in die Fernstudientagswoche! Denn am Freitag, 26. Februar 2016, ist es endlich soweit: mehr als 70 Veranstalter laden zu über 120 Aktionen rund ums Thema berufliche Weiterbildung im DistancE-Learning ein.
Da findet garantiert jeder Antworten auf noch offene Fragen!

Passend zu unserem Aktionstag möchten wir Ihnen heute zwei Studien vorstellen, die zeigen, dass Sie mit Ihrem Interesse an beruflicher Weiterbildung nicht nur voll im Trend liegen, sondern sich mit der Methode DistancE-Learning zudem für eine karrierefördernde Qualifizierungsmaßnahme entscheiden.

Jeder Zweite hat Weiterbildungspläne für 2016
Kontinuierliche Weiterbildung bringt die Karriere voran und ist ein deutschlandweiter Trend: Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle repräsentative forsa-Studie des Institut für Lernsysteme – ILS, die zum elften Mal im Auftrag des ILS Institut für Lernsysteme durchgeführt wurde. Planten 2012 gerade einmal 30 Prozent der Bundesbürger zwischen 20 und 40 Jahren eine Weiterbildung, ist es aktuell bereits jeder zweite.

DruckBesonders bei den unter 30-Jährigen liegt das Weiterbildungsengagement deutlich über dem Durchschnitt. „Die fachliche Spezialisierung sowie die Aufgabenkomplexität wächst in nahezu allen Berufszweigen. Eine gezielte Weiterbildung kann schon am Anfang der Karriere zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden“, weiß Ingo Karsten, Geschäftsführer des ILS. Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer haben in der Vergangenheit bereits eine Weiterbildung absolviert und bestätigen die positiven Auswirkungen auf ihr Berufsleben: 44 Prozent stiegen nach ihrem Abschluss in eine höhere Position auf oder erhielten mehr Verantwortung, während knapp ein Drittel von finanziellen Vorteilen wie einer Gehaltserhöhung profitierte. Acht von zehn Befragten gaben an, dank Weiterbildung über mehr Kompetenz und Sicherheit im Beruf zu verfügen. Zudem spielen auch Wohlfühlfaktoren wie eine höhere Zufriedenheit (55 Prozent), ein größeres Selbstbewusstsein (53 Prozent) und die Anerkennung von Vorgesetzten und Kollegen (46 Prozent) eine bedeutende Rolle.

Als moderne und flexible Form der Weiterbildung hat sich das berufsbegleitende Fernstudium in Deutschland etabliert. 90 Prozent der Bundesbürger kennen diese Lernmethode. „Insbesondere Berufstätige profitieren von der Freiheit, selbst über Lernort, -zeit und -tempo bestimmen zu können“, sagt Karsten. So müssen Fernstudierende nicht aus dem Job aussteigen und können ihre Weiterbildung leicht mit beruflichen und privaten Verpflichtungen vereinbaren.

Die repräsentative Umfrage zu nebenberuflicher Weiterbildung & Fernlernen führte das Marktforschungsinstitut forsa im Januar 2016 bereits zum elften Mal durch. Im Auftrag des ILS wurden 1.008 Personen zwischen 20 und 40 Jahren aus deutschsprachigen Privathaushalten interviewt. Weitere Informationen zu vergangenen Umfragen – auch unter Personalverantwortlichen – finden Sie unter www.ils.de.

Weiterbildung neben dem Beruf fördert Karrierechancen
Wer lernt, gewinnt im Job. Der Lohn sind Karrierechancen, mehr Verantwortung und/oder eine Gehaltserhöhung. Dies geht aus der aktuellen TNS Infratest-Studie „Weiterbildungstrends in Deutschland 2016“ hervor, die bereits zum achten Mal in Folge im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) unter 300 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen durchgeführt wurde. Ein weiteres wichtiges Signal an die Arbeitnehmer ist die anhaltend hohe Bedeutung, die die Personalverantwortlichen schon seit der ersten Umfrage im Jahr 2009 der Eigeninitiative in der beruflichen Weiterbildung zuschreiben. Auch im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung der Arbeitswelt sehen die HR-Manager die Lernbereitschaft als eine wichtige Kompetenz ihrer Mitarbeiter.

SGD-Infratest„Wer 2016 auf Karriere setzt, liegt mit beruflicher Weiterbildung gut im Rennen“, so Brigitta Vochazer, Geschäftsführerin der SGD. Der Grund: Für 87 Prozent der befragten Personalverantwortlichen fördert sie den beruflichen Aufstieg stark bis sehr stark, für 86 Prozent die Erweiterung des Verantwortungs- und Aufgabenbereiches und für 78 Prozent eine Gehaltssteigerung. Damit bestätigen die Personalverantwortlichen zum zweiten Mal in Folge die direkte positive Auswirkung von Weiterbildung auf Karriere.

„Der Blick auf die Studienergebnisse seit 2009 zeigt, dass die HR-Manager bei Karrierefragen nicht nur darauf schauen, ob ein Mitarbeiter die nötige Weiterbildung vorweisen kann oder nicht,“ so Vochazer weiter. „Auch die Bereitschaft, sich in Eigeninitiative beruflich weiterzubilden, trägt zur Beurteilung der Leistung bei.“ Aktuell spielt es für 83 Prozent der Befragten für die Eröffnung von Karrierechancen eine wichtige bis sehr wichtige Rolle, ob ein Mitarbeiter Weiterbildungsengagement zeigt (2009: 79 Prozent).

Digitale Anwendungen und neue Kommunikationsmittel halten immer schneller Einzug in unsere Unternehmenswelt. Für Arbeitnehmer ist die Bereitschaft, sich darauf einzustellen und den Umgang damit zu lernen, eine Grundvoraussetzung, um den technischen Wandel bewältigen zu können“, so Vochazer. „Ein berufsbegleitendes Fernstudium beispielsweise lässt sich zeitflexibel und auf Wunsch digital und mobil mit Laptop und E-Book ablegen. Absolventen, die ihr Fernstudium so gestalten, stellen wichtige Kompetenzen für die digitalisierte Arbeitswelt unter Beweis. Allem voran zeigen sie durch das berufsbegleitende Lernen neben dem Job ein hohes Maß an Lernbereitschaft. Ebenso lernen sie, in ihrem Alltag unterschiedliche und vielfältige Aufgaben in Beruf und Fernstudium zu koordinieren.“

Bereits zum achten Mal in Folge führte TNS Infratest im Auftrag der Studiengemeinschaft Darmstadt (SGD) die Umfrage „Weiterbildungstrends in Deutschland“ durch. Dafür wurden in diesem Jahr 300 Personalverantwortliche online zu unterschiedlichen Aspekten der beruflichen Weiterbildung befragt. Eine zusammenfassende Broschüre zu den Ergebnissen wird in Kürze auf www.sgd.de veröffentlicht. Die ungekürzte Pressenmeldung zur Studie finden Sie hier.

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